Allgemeines über die Wahl meiner Schafrassen

Ich halte Ostfriesische Milchschafe (kurz OFM) der Milch wegen, sowie Barbados Blackbelly, eine Haarschafrasse.
Eine kleine Erklärung für den, der sich über diese gänzlich unterschiedliche Rassenzusammenstellung wundert: Mir geht es nicht so sehr um Rassenzucht, sondern um möglichst breite Selbstversorgung und die Möglichkeit alle Produkte zu verwerten. Ich nutze die Schafmilch wie auch die Wolle der Tiere. Hierzu reichen mir aber wenige Milchschafe, die ich mangels Schafscherer in der Nähe alle von Hand schere. Die Ostfriesen haben zudem den Nachteil Nachteile, dass sie sehr mitteilungsbedürftig sind. Das häufige Blöken kann schon reichlich nervig sein. Da ich die Tiere mitten in der Stadt halte und die Nachbarn nicht verärgern möchte, möchte ich von dieser Rasse nur wenige Tiere halten. Da bieten sich als ruhiger Gegenpart Haarschafe regelrecht an. Barbados Blackbellys sind sehr ruhige Tiere und das Fleisch ist delikat.
Beide Rassen vereint etwas für Schafe untypisches: Sie sind von Natur aus in der Regel nicht berührungsscheu. Das ist für mich wichtig, weil ich zum Weidenwechsel über eine Straße und die Tiere führen muss.
Als Bock setze ich im Wechsel Ostfriesen und Blackbellys ein, manche Jahre habe ich auch für jede Rasse einen Bock, wenn mein Ziel ist, Lämmer zu behalten. Grundsätzlich ist mein Ziel Reinrassigkeit zu erhalten. Daher werde ich nur besonders vielversprechende weibliche Kreuzungslämmer behalten. Zur Zeit ist das einzige OFMxBBB-Kreuzungsschaf Freda.






© 2009-2010 Birgit Lumma Letzte Änderung: Die Milchschafe 30.01.2019
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